Limitierte Auflage: 500 Exemplare
nummeriert und signiert
Erscheinungsjahr: 2012
127 Seiten
Abbildungen: ca. 90 (s/w und Farbe)
Format: 248 x 325 mm
Gewicht: 1,1 kg
Umschlag: Umschlag Hardcover, strukturiertes Papier mit Prägung
Sprachen: englisch / japanisch
ISBN: 978-3-9812537-7-1
Normalausgabe:
nummeriert 51-500;
mit persönlichem Namenssiegel von Shomei Tomatsu auf Japanpapier
Subskriptionspreis bis zum 31. März 2013: 188 EUR, danach 248 EUR
Sondereditionen:
Einige Doppelseiten aus dem Buch:
Einige weitere Motive der Schuber:

Es ist mir eine Ehre und grosse Freude zugleich, nach den Büchern mit Yutaka Takanashi und Issei Suda meine Reihe über die Meister der japanischen Nachkriegsfotografie mit dem Buch über Shomei Tomatsu fortsetzen zu können. Obwohl mir eine Reihe seiner ikonischen Bilder seit Jahren vertraut sind, habe ich erst in der Vorbereitung dieses Buches das gesamte Spektrum seiner 60-jährigen Arbeit zu erfassen gelernt.
Aus ca.15 seiner bisher erschienenen Publikationen – darunter der einzigen bedeutenden westlichen Veröffentlichung, dem Ausstellungskatalog des San Francisco Museum of Art aus dem Jahr 2006 – habe ich eine Auswahl von zirka 110 Bildern für mein Buch getroffen.
Mit Kopien dieser Auswahl unter dem Arm besuchte ich Shomei Tomatsu und seine Frau im Sommer dieses Jahres in seinem Atelier in Okinawa, wo er sich vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen seit einigen Jahren niedergelassen hat. Und war verblüfft, dass der große Meister, dem in Fachkreisen ein sehr strenger Ruf vorauseilt, meine Auswahl ohne Abstriche für gut befand. Außer einigen wenigen Bildern aus den ersten Jahren der amerikanischen Besetzung Okinawas – sie sollen einer geplanten Veröffentlichung eines amerikanischen Verlages zu diesem Thema vorbehalten bleiben – und drei Motiven, zu denen sich die Negative nicht mehr auffinden liessen, ist meine Auswahl zum Inhalt des vorliegenden Buches geworden.
Mir war bewusst, dass meine Vorgabe von etwa 100 Abbildungen für dieses Buch bedeuten musste, dass das eine oder andere wichtige Motiv fehlen würde. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass die getroffene Auswahl nicht nur mir vermittelt, warum Shomei Tomatsu von nahezu allen lebenden japanischen Fotografen – einschließlich der im Westen wesentlich präsenteren Stars der Szene wie Nobuyoshi Araki oder Daido Moriyama – als “godfather” der japanischen Fotografie angesehen wird, zu dem alle Kollegen seine Heimatlandes mit Hochachtung aufblicken. Und das Buch dazu verhelfen soll, seiner Arbeit und seinem Namen auch in der internationalen Fotoszene den angemessenen Platz zu verschaffen.
Limitierte Auflage: 500 Exemplare
nummeriert und signiert
Erscheinungsjahr: 2012
Abbildungen: 76 (Farbe und s/w)
Format: 245 x 327 mm
Gewicht: 1,2 kg
Umschlag: geprägtes Leinen mit drei verschiedenen Motiven
Sprachen: englisch / deutsch / französisch
ISBN: 978-3-9812537-6-4
Normalausgabe: Subskriptionspreis bis 31. März 2013: 128 EUR, danach 158 EUR
Sondereditionen: Die Nummern 1 bis 35 sind Vorzugsausgaben in einem handgefertigten bedruckten Schuber. Diese enthalten vom Künstler signierte und nummerierte Cibachrome- bzw. Silbergelatine Prints im Format des Buches.
Motiv der Sondereditionen – Easington, Great Britain:
Motiv der Sondereditionen – Unitex, Lodz, Poland:
Einige Klappseiten aus dem Buch:

Beispiel Sonderedition - Buch mit Schuber:

Der Franzose Stéphane Duroy, 1948 in Bizerte,Tunesien geboren lebt in Paris. Zu Anfang vorwiegend Pressefotograf, als Mitglied der Agentur VU verantwortlich für umfangreiche Reportagen unter anderem für ZEIT, Stern und Spiegel hat er sich in den Jahren Stück für Stück weg vom Auftrags-Journalismus hin zu eigenen Projekten bewegt – die in den letzten Jahren zu zahlreichen themenbezogenen Publikationen und Ausstellungen führten. Sein besonderes Interesse gilt dem, von zwei Weltkriegen gezeichneten Europa und dessen Geschichte.
Seit 1989 kommt er regelmäßig nach Berlin um die Ereignisse und Veränderungen der Stadt in seinen Bildern fest zu halten. Mit geringem Aufwand und sensiblem Herangehen – dabei immer ohne vordergründige Effekte – mischt er Farb- mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Auf seinen Reisen durch Europa entstehen stumme und ernste Bilder ohne jeglichen Pathos. Durch den Verzicht auf jede Form des Anekdotischen schafft er in seinen Fotografien Raum für eine ganz persönliche Art von Einsamkeit. Zur Ausstellung erscheint seine erste umfassende Monografie als bibliophiles Fotobuch.
Seiten: 128 S.
Abbildungen: 90
Format: 255 x 325 mm
Gewicht: 1,4 kg
Auflage:
Normalausgabe: 500 nummerierte und signierte Exemplare: 198 EUR
Special Edition nummeriert von I – XXXV, in separater, handgefertigter Leinen-Box, enthält vom Künstler signierte und nummerierte Silbergelatine-Prints in 3 verschiedenen Versionen:
Motiv der Vorzugsausgabe – Higashi-jûjô, Tokyo:
Motiv der Vorzugsausgabe – Takasaki Gunma:
Einige Doppelseiten aus dem Buch:
Als ich vor einigen Jahren zum ersten mal Arbeiten von Issei Suda (geboren 1940 in Tokyo) sah, war es mehr als die Entdeckung eines mir bislang unbekannten Fotografen. Die Namen Araki und Moriyama waren mein Inbegriff japanischer Nachkriegsfotografie. Ich war fasziniert von ihrer ganz eigenen Bildauffassung, ihrem Umgang mit dem gedruckten Bild, vor allem im Unterschied zu ihren westlichen Zeitgenossen. Wahrscheinlich war es die fehlende Kenntnis, dass ich damals der Meinung war, es gäbe neben ihnen keine weiteren originären Positionen in diesem Spektrum.
Dass Issei Suda jemand ist, der aufgrund seines feinen Gespürs und seiner stillen Beobachtungsgabe mit den großen Namen der japanischen Fotografie zusammen genannt werden muss, weiß ich heute. Mit der Entdeckung Sudas folgte für mich umgehend auch der Wunsch, näheres über den Künstler und sein Werk zu erfahren. Was sich als durchaus schwierig erwies: in den privaten Galerien kaum bekannt, von den Museen und Sammlungen großteils ignoriert, waren auch seine etwa ein Dutzend bisher ausschließlich in Japan erschienenen Publikationen weder in Bibliotheken noch im Buchhandel zu finden.
Entweder längst vergriffen oder nur zu völlig astronomischen Preisen im Antiquariatshandel anzutreffen, gelang es mir nur unter großem Aufwand, einige seiner Bücher zu erwerben und einen Eindruck von seinem Werk zu bekommen. Die mehr oder weniger lieblose Gestaltung seiner bisherigen Publikationen, meine generelle Faszination an japanischer Kunst und Kultur und der sensationelle Erfolg meines Takanashi-Buches, ließen den Wunsch aufkeimen, einen weiteren Titel zu einem der wichtigsten japanischen Fotografen zu verlegen. Einen Band, der in Gestaltung, handwerklicher Verarbeitung und Auswahl seiner Bilder, der Bedeutung seines Werks gerecht werden sollte.
Mit fünf verschiedenen, auf Leinwand gedruckten Einbandmotiven, auf 128 Seiten mit insgesamt 90, meist großformatigen Abbildungen und in einem separaten Schuber liegt nun endlich ein repräsentatives Buch mit den wichtigsten Arbeiten seines Lebenswerkes vor. Issei Suda hat trotz schwerer Krankheit alle 500 Exemplare der Normalausgabe handsigniert und zwei unterschiedliche Motive für die 40, in 3 verschiedenen Versionen vorliegenden Vorzugsausgaben beigesteuert.
Im 70.ten Geburtsjahr von Timm Rautert freuen wir uns, seine nahezu zeitgleich entstandenen Serien von New York bzw. Japan veröffentlichen zu dürfen. Timm Rautert, über viele Jahre auch einer der wichtigsten Lehrer junger Fotografen in Deutschland und Professor an der HGB in Leipzig, hat fotografisch immer wieder in Serien gearbeitet. Am bekanntesten wohl die Arbeit «Deutsche in Uniform» (erschienen 2006 bei Steidl).
Aber auch die Serien zu den «Amish» sowie «Die Hutterer» (voraussichtlich in diesem Jahr bei Steidl) – beide sind bisher nur in wenigen Beispielen in dem Buch zu seiner großen Retrospektive 2006/2007 veröffentlicht. Das gilt auch für die Serien unseres Buches «New York» und «Tokyo/Japan».
Zum ersten mal wird in unserer Reihe bibliophiler Fotobücher eine repräsentative Auswahl beider Serien publiziert. Im Grunde zwei Bücher zu einem vereint (im vorderen Teil befindet sich die NY-Serie, um 180% gedreht auf der Rückseite des Buches beginnt die Japan-Folge) entsteht eine besondere Spannung in der Gegenüberstellung der beiden Portraits.
Die New York-Bilder von 1969 erscheinen uns heute wie aus einem weit entfernten Jahrhundert, die Stadt ist kaum wieder zu erkennen. Dagegen könnte man den überwiegenden Teil der Aufnahmen aus Tokyo und Osaka – größtenteils nur ein Jahr später entstanden – auch in der Gegenwart verorten. So visualisieren die beiden Serien nicht nur spannende Bilder aus zwei ungewöhnlichen Städten bzw. Ländern, sondern vermitteln in ihrer Gegenüberstellung ein nachhaltiges Verständnis für Geschichte und Entwicklung zweier komplett andersartiger Kulturen.
Die Nummern 1 bis 35 des Buches sind Vorzugsausgaben in einer separaten, handgefertigten Leinen-Box. Diese enthalten vom Künstler signierte und nummerierte und von Wolf Haug, Essen abgezogene Silbergelatine-Prints im Format des Buches in folgender Zusammenstellung:
Japan,
Osaka, 1970
New York
Bus , 1969
Einige Doppelseiten aus dem Buch:
Mit Bruce Wrightons' «At Home» stellen wir das erste vierfarbige Werk in unserer Reihe bibliophiler, limitierter Fotobücher vor. Auf 128 Seiten, in 81 größtenteils ganzseitigen Abbildungen, zeigt das Buch den Alltag einer amerikanischen Kleinstadt in den 70/80er Jahren.
«Bruce Wrightons Werk entstand in einem überschaubaren Areal, der Innenstadt von Binghamton, New York, und in einigen benachbarten Städten. Dafür blieb ihm nur eine relative kurze Zeitspanne, da er 1988 im Alter von 38 Jahren starb.
Dennoch schuf er ein Porträt eines Ortes und einer Zeit sowie einer Klasse in Amerika, das einen historischen Moment viel lebendiger und anschaulicher werden lässt als jedes Geschichtsbuch. Der Schauplatz zeigt sich schon früh in den Fotografien von Straßen, Diners, Hotels und Lagerräumen,doch am entschiedensten gibt er sich in den Porträts der Leute zu erkennen. Wrightons Modelle findet man heute in jeder kleinen Stadt, und dies im Jahre 2010 vielleicht um so mehr als noch in den 1970er Jahren, denn heutzutage haben viele Städte ihre großen Arbeitgeber verloren und die Last der Wirtschaftskrise wiegt schwerer.
Wrighton hat also eine kleine Geschichte mit großer Wirkung abgelichtet, eine Geschichte, die zwei Leben hat, eine im Widerhall unserer Zeit und eine in bleibenden Bildern. Die Fotografie, das Leben und die Geschichte leisten einander überall Gesellschaft.»
Vicky Goldberg
Die Nummern 1 bis 99 des Buches sind Vorzugsausgaben in einer separaten, handgefertigten Kassette und enthalten digitale Pigment-Prints auf Inova Smooth Cotton, Natural White, 315 g/qm, gedruckt von artificial image, Berlin, in folgender Zusammenstellung:
Woolworth shopper,
Binghamton, NY, 1987
Corner of Chenango and Eldridge Streets, looking southwest,
Binghamton, NY, 1986
Recreation Room, Salvation Army,
Binghamton, NY, 1986
Hier noch einige Doppelseiten aus dem Buch:





Wir sind stolz, dass unser Buch den «Author Book Award» beim Fotografiefestival «Les rencontres d'Arles Photographie 2010» gewonnen hat.
Am 1. Mai 2010 erschien der dritte Band in der Reihe unserer bibliophilen, auf 500 Exemplare limitierten Photobücher: Yutaka Takanashi, Photography 1965–74, die erste große, im Westen publizierte Monografie des japanischen Fotografen.

Yutaka Takanashi gehörte 1968/69 zu den Gründern einer Gruppe von Fotografen, die das Magazin Provoke herausgegeben hat. Zusammen mit dem Fotografen Takuma Nakahira, dem Kritiker/Fotografen Kôji Taki und dem Theoretiker Takahiko Okada. Zur zweiten Ausgabe stieß dann noch Daidô Moriyama hinzu. Sie hatten mit ihrem unkonventionellen Blick einen erheblichen Einfluss auf die japanische Fotografie der 60er und 70er Jahre.
Als Mitglied des kleinen Provoke-Kollektivs fand Takanashi zu einem neuen theoretischen Ansatz und dessen visueller Sprache. Der Einfluss dieser Gruppe und des Magazins auf die japanische Fotoszene war immens. Nobuyoshi Araki sprach rückblickend von Provoke als dem Auslöser einer Explosion in der japanischen Fotografie. In den Folgejahren produzierten die Provoke-Fotografen Hauptwerke der Fotobuchgeschichte, wobei Yutaka Takanashi 1974 mit seiner ersten Buchpublikation Toshi-e («Towards the City») einen Höhepunkt und zugleich den Endpunkt dieser Ära setzte.
Das zweiteilige Buch hat in Design, Ausstattung und Verarbeitung Maßstäbe gesetzt. Quasi als Basis für Toshi-e findet sich in der Buchkassettte die frühere Serie Tôkyô-jin in der Aufmachung eines auf einfachem Papier gedruckten Notizbuches. Diese Zusammenstellung ist ein Zeichen von Takanashis undogmatischem Umgang mit den verschiedenen visuellen Stilen und Ansätzen der 1960er Jahre.
Während er in Tôkyô-jin das reale Tôkyô im Zustand des Aufbruchs in die moderne Großstadtgesellschaft zeigt und jeweils dabei auch den konkreten Ort der Aufnahme nennt, findet sich in Toshi-e der Blick auf eine Stadtlandschaft, die keinen festen Ort hat. Unser Buch Yutaka Takanashi, Photography 1965–74 zeigt in 35 ganzseitigen Abbildungen und 6 großformatigen Tafeln einen repräsentativen Querschnitt aus den beiden bahnbrechenden Bildserien. Eine umfangreiche Biographie, Ausstellungsverzeichnis und eine Bibliographie vervollständigen unsere neueste Publikation.
Die offizielle Buchvorstellung findet am 7. Mai parallel zur Ausstellung der Vintage-prints in der Galerie Priska Pasquer und bei Schaden.com in Köln statt.
Die Gesamtauflage von 500 Exemplaren erscheint in drei verschiedenen Versionen:
Photo der Vorzugsausgabe
Yutaka Takanashi: «ohne Titel», aus Toshi-e, Silbergelatine-Print
Auflage: 30
Papierformat: 302 x 240 mm
Motivformat: 252 x 210 mm







Nach der ersten Publikation «City Stills» (erschienen 1999 im Prestel-Verlag) und seiner grossen Monographie «Light Lines» (erschienen 2008 als Coproduktion von Steidl-Verlag und dem Musée de l’Élysée) widmet sich unser Buch „AutoMagic“ ausschließlich Metzker’s Photographien rund um das Auto.
Ray Metzker: Philadelphia, 1964
Handabzug des Künstlers signiert und nummeriert
Auflage: 15
Bildformat: 225 x 152 mm
Frauke Eigen: Maju, 2008
Handabzug der Künstlerin
signiert und nummeriert
Auflage: 15
Bildformat: 220 x 220 mm.
(alle Preise enthalten die gesetzliche deutsche Mehrwertsteuer (7 %)